Jetzt Fall 3 anhören: 

 

Angelehnt an die testosteron-geladenen Ermittler der 80er Jahre räumen Grobmann und Pieper die Krimilandschaft auf. Die gestandenen Kommissare jagen eigen, laut und immer ihrer Nase nach durch das alte, unspektakulär schmutzige Berlin. Die zwei ermitteln in skurrilen Mordfällen, die ihnen die abwegigsten Seiten der Stadt offenbaren.

Die Fälle erscheinen in unregelmäßigen Abständen und stehen hier zum Anhören bereit. Jeder Fall hat die Länge eines abendfüllenden Spielfilms, hat aber den großen Vorteil, dass man nicht gucken, sondern nur zuhören muss. Vorgelesen wird von den Autoren.

 
 
 

Die Fälle

 
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Fall 1 – ABGEFÜLLT

In der Berliner Ringbahn wird eine Leiche gefunden, Station Jungfernheide. Der tätowierte Tote liegt in einer schwarzen Lache. Kommissar Grobmann ist von Schlafstörungen gezeichnet und hofft auf einen Selbstmord, doch muss schnell einsehen, dass die Spuren eine andere Sprache sprechen. Die Tätowierungen des Toten führen Grobmann und Kollegen Pieper in ein unerwartetes Milieu. Schnell zeigt sich, dass der Fall komplexer ist als es den Anschein hatte.

 
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Fall 2 – Bestechend

In Charlottenburg entdecken Spaziergänger morgens in einem Waldstück eine Leiche. Es ist Samstag. Samstag ist für Grobmann Fussballtag und für Pieper Besuchstag bei seiner Tochter Leni. Der Leichenfund passt ihnen da gar nicht ins Programm. Um ihre Termine zu schaffen, versuchen Grobmann und Pieper den Fall des toten Imkers möglichst rasch zu lösen. Doch der Hintergrund des Todesfalls ist nebulös, das Umfeld des Toten wird von Befragung zu Befragung rätselhafter. 

 

FALL 3 – Angezeigt

In einem Schrebergarten in Waidmannslust wird ein Toter gefunden. Er trägt ein Wolfskostüm. Nagel treibt die Ermittlungen mit persönlichem Einsatz voran, Grobmann steht neben sich, denn der Benz musste überraschend in die Werkstatt. Zwischen Fruchtplundern und Apfelkrapfen kommt Pieper auf andere Gedanken. Die Hintergründe des toten Wolfs und die nervigen Kleingärtner, die alles besser wissen, verlangen den Kommissaren einiges ab.

 
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Fall 4 – Abgetrennt

Abgetrennte Füße, merkwürdig in Szene gesetzt, geben den Kommissaren schwere Ermittlungsaufgaben auf. Doch Grobmann ist mehr damit beschäftigt sein Privatleben zu genießen und den reparierten Benz durch die Stadt zu kutschieren. Pieper ist zunehmend genervt von den Eskapaden seines Kollegen, der sich für ein paar Füße, ohne zugehörige Leiche, nicht zuständig fühlt. Doch ein weiterer Fund lässt Grobmanns Theorie – hier wolle jemand aus dem Bereich der organisierten Kriminalität ein Exempel statuieren – schnell in sich zusammenfallen. Mit Nagels Hilfe gelingt es, das Netz um den Täter enger zu ziehen. Doch die Ermittler stehen unter Zeitdruck, denn er ist noch nicht fertig …

Fall 4 erscheint im Sommer 2018

 
 
 
 

Die Ermittler

 
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Kommissar Grobmann (50), Wilmersdorfer, schätzt seine Unabhängigkeit über alles. Der große Kerl hält sich trotz seiner anarchistischen Arbeitsweise im LKA, weil er gut ist und Ergebnisse liefert. Er ist ein verwuschelter, kräftiger Mann von fast zwei Metern, der sagt was er denkt und handelt wie er will. Er ist in seinem alten Kiez im Berliner Westen tief verwurzelt und pflegt seine alten Freundschaften sowie seine Liebe zum Fußball (Hertha). Familie hat er nicht, dafür aber eine unerklärbare, anziehende Wirkung auf Frauen. Auf der Jagd nach Verbrechern donnert Grobmann in seinem alten Benz durch die Straßen Berlins. Schlafstörungen und Rückenschmerzen machen ihm seit der verdammten Geschichte mit Rittberger zu schaffen. Er liebt Schaschlikspieße extra scharf und den Räuberteller bei seinem Kroaten um die Ecke.

 
 
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Kommissar Pieper (41), Duisburger, hat aus einfachsten Verhältnissen eine beachtliche Karriere beim Militär hingelegt. Er ist ein polizeiliches Naturtalent, macht die meisten Dinge instinktiv richtig und erspart sich durch seine disziplinierte Ordentlichkeit unnötigen Stress. Für die ganz großen Führungsaufgaben war er aber immer zu direkt und wollte auch nie an den Schreibtisch. Vollkommen überqualifiziert ließ er sich aus privaten Gründen zum Berliner LKA versetzen. Pieper ist sportlich, mittelgroß, trägt gerne körperbetonte Klamotten. Er isst, trinkt und schläft nur, wenn es unbedingt sein muss. Seine Beziehungen zu seiner Ex-Frau Anuschka und seiner frechen Tochter Leni sind schwierig, aber daran arbeitet Pieper verbissen.

 
 
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Dr. Nagel (36), Steglitzerin, leitet die Gerichtsmedizin. Ihr Nasenring erinnert an ihre Antifa-Vergangenheit. Wie Grobmann hat Nagel nicht viel für formale Dienstwege und Bürokratie übrig. Sie ist ebenso vorlaut wie talentiert, hätte auch andere, besser bezahlte Jobs machen können, aber die Welt des Verbrechens fasziniert sie. Oft mischt sie sich in die Ermittlungsarbeit der Kommissare ein, was meistens hilft und von Grobmann geduldet wird. Pieper sieht es nicht gern, vor allem, wenn sie auf eigene Faust und ohne Ankündigung loszieht. Nagel Erscheinungsbild ist ausgesprochen elegant, dafür hat sie aber ein loses Mundwerk, ist laut und derb wie ein Fernfahrer.

 
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DIE AUTOREN

Joel El-Qalqili und Sascha Friesike kennen sich schon aus der Grundschule. In einer großen Pause hatten sie damals verabredet, Kommissare zu werden und gemeinsam die heikelsten Fälle der Stadt zu knacken, auf ihre eigene Art und jenseits des Protokolls. Daraus wurde nichts. Sascha endete als Professor in Amsterdam, Joel als Rechtsanwalt in Frankfurt. Nun, knapp 25 Jahre später, sind Grobmann und Pieper da und ermitteln genau jene heiklen Fälle, auf ihre ganz eigene Art, so wie ursprünglich verabredet.

 

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